Montag, 25. Mai 2015

Dipps löscht wieder einen Teil seiner Gechichte

Dieser Artikel aus der SZ hat mir sehr zu denken gegeben. Mit großen bedauern muss ich feststellen : Dipps schaft sich ab. Eigentlich nichts neues in Dipps, aber wenn man weiß um welches Haus hier geht, dann ist das schon traurig. Was heute nicht mehr passt wird eben wegerissen.
















Artikel aus der SZ


























Um dieses Haus geht es. Was hat das mit der Geschichte zu tun? Geht doch hin und lest was die Tafel uns da noch verrät.Armes Jäckelsfritzens Haus.und wieder geht ein Teil Dippser Geschichte verloren. Schade.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Einmal in die Dippser Vergangenheit und zurück

Eckhart Böhm hatte Ende April ins Lohgerbermuseum  zu einer Reise in die Vergangenheit von Dippoldiswalde geladen. Dieser Einladung folgten 30 Dippser interessierte Bürger. Viele Dippser werden sagen:- Eckhart Böhm? - den kenne ich nur als Musiker mit den "Weltbesten Drei" „ Die Combo“ oder „ Die 2 Mann Band“- was hat er mit dem Museum zu tun? Auch mir ging es am Anfang so.
An diesem Abend, lernte ich eine weitere Seite des Multitalents kennen. Eckhart wurde 1968 in Dippoldiswalde geboren und wie ein echtes Dippser Original, verbindet ihn die Heimatliebe mit der Geschichte des Ortes. Er hält Vorträge über geschichtliche Ereignisse unserer Stadt. Seit 2000 malt er auch wieder. Aber wenn ihr denkt, malen das können viele, der hat man sich getäuscht. Er malt in dem Stiel, wie die alten Künstler. Wie jeder große Künstler hat er einen liebenswerten Spleen , seiner ist der Perfektionismus.

Nach kurzer Einleitung durch den Museumsleiter, begann "Ecki" seinen Vortrag über die Malerei.  Erwartungsvoll nahm ich einen Schluck vom Begrüßungsgetränk. Mit ein, zwei Sätzen war er im Thema - Dippoldiswalde um 1900.


Er erzählte wie lange er an seinen Bildern malt, stellte seinen Malstil näher vor und ließ die Besucher rätseln, wo dieses eine Bild entstand. Sein Vortrag kam nun schnell auf Touren. Wo kommt der Torbogen vom Seiteneingang des Rathauses her oder warum ist die Kirchturmuhr soweit unten? Gibt es das gemalte Lokal heute noch, oder wie lebten die Menschen damals, waren nur einige  Fragen, die er uns alle beantwortet hat.
Ups.  Zwei Stunden vergingen wie im Flug, mein Glas war noch immer voll, so versunken war ich in den Vortrag.



Im Anschluss schaute ich mir seine ausgestellten Bilder noch einmal näher an, die man übrigens auch kaufen kann. Unglaublich, wie detailverliebt er malt. Die Wenigsten hätten wohl diese Geduld. Nichts für mich. So viel Geduld habe ich nicht. Nach dem Rundgang durch die Galerie und interessanten Gesprächen mit anderen Besuchern, fand ich mich schnell im Heute wieder. Ich finde unser Dipps heute, nicht mehr so gemütlich und anheimelnd. Vieles ging verloren. Helfen wir mit, dass noch vorhandene Bewahrens Werte zu erhalten. Die Ausstellung ist noch bis zum 20. September dieses Jahres in den Räumen des Lohgerbermuseum zu bewundern.