Dienstag, 16. Juni 2015

In der Dippser Siedlung gehts am Wochenende rund!

43. Siedlungsfest beginnt am Freitag den 19.06.2015, wie gewohnt auf der Ochsenwiese in Dipps. Als erstes gibt es ein Mensch - ärgere - dich - nicht Turnier für Jung und Alt. 18 Uhr Eröffnung und im Anschluss startet das Fahrradrennen " Fette Reifen". Von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr spielen die Schmiedeberger Musikanten und zwischendurch  wird es die Siegerehrung des Radrennens geben. Danach kommen die kleinsten wieder an die Reihe. Fackel und Lampionumzug mit dem Fanfarenzug Reichstädt, mit anschließenden Platzkonzert am Lagerfeuer. Zum Schluss spielt DJ A - Dur  Tanzmusik.



Auch der Sonnabend ist ganz der Familie gewidmet. So geht es ab 14 Uhr los mit Familiensportwettkämpfe für Groß und Klein. Basteln mit Heike, Kinderschminken, Hüpfburg, Spielmobil und Kutschfahrten. Ab 14 Uhr ist die Kuchentheke geöffnet und 1 Stunde später spielt das Schweinitztal Duo aus Olbernhau auf. Mittendrin gibt es noch das Vogelschießen, die Siegerehrung der Wettkämpfe und Knüppelkuchen. Ab 19 Uhr spielt die Jugendband Querrinne in der Festhalle. Anschließend Sonnenwendfeuer mit DJ A-Dur am Mischpult. Für das leibliche Wohl sorgen die „Siedlungsbomber“.

Montag, 15. Juni 2015

Immer wieder Mittwoch auf dem Wochenmarkt in Dipps, kann man dies beobachten!

Mittwoch und Freitag findet in  Dippoldiswalde der Wochenmarkt statt. Dafür hat die Stadt mit ihren Stadträten eine Marktsatzung beschlossen. Die Umsetzung und Kontrolle muss die Stadt bewerkstelligen. Dafür gibt es einen Marktleiter. Aber hier läuft  vieles nicht, wie es laufen sollte.
Eine hochrangige Stadtverwaltungsmitarbeiterin  ist eine der ersten, die  6.15 Uhr auf den einzigen schon aufgebauten Marktstand,  einkaufen geht. Dafür darf dieser Stand schon ab 6 Uhr aufbauen, ohne Anwesenheit des Marktleiters. Dies geschieht natürlich mit  Wissen des Marktleiter und der Stadtverwaltung.
Dieses Thema hatte ich schon mehrmals angesprochen und auch  schriftlich  eingereicht. Dabei erhält man schon komische Antworten. Wie: Das ist Tradition. Jeder hat seinen festgelegten Platz, denn die einheimischen kennen und wenn der Wagen nicht dort steht, finden die Käufer diesen Stand nicht mehr auf dem Markt. Wohlgemerkt in Dipps ist der Wochenmarkt überschaubar. Man unterstellt der einkaufenden, einheimischen Bevölkerung, Blödheit?  Oder diesen Satz: Ein Unternehmen legt selber fest, wie lange dieser auf den Markt bleibt, da er wirtschaftlich arbeiten muss.
Aber Hallo, was soll das? Wir haben eine Marktsatzung! Die Einhaltung  ist von der Stadt zu kontrollieren durch den Marktleiter. Aber wahrscheinlich nicht, wenn es um eigene Angelegenheiten geht? Was gibt es schöneres, wenn man 6.15 Uhr als erstes einkaufen geht und aus dem vollen schöpfen kann?
Aber ist das gerecht? Andere Unternehmen müssen bis 7 Uhr mit dem Aufbau warten. Der Marktleiter kommt zu dieser Zeit und weißt die  restlichen Händler ein. Darf ja nicht jeder machen, was er will. Ab 9 Uhr ist der Markt laut Satzung  geöffnet. Da hat ein Unternehmen schon gute 2,5 Stunden verkauft. Ist das Fair? Man muss schon von Gleichberechtigung ausgehen und kein Unternehmen benachteiligen. Dies wird hier aber nicht beachtet!
Heißt ja auch immer beim Ordnungsamt. Gleichberechtigung für alle. Aber eben nur nicht für die Stadtverwaltung. Auch ich habe schon auf Wochenmärkten  gearbeitet. Dort wurde aber auf striktes Einhalten der Marktordnung geachtet. Das heißt im Einzelnen. Anfahrt, Aufbau, Verkauf und Abbau, bzw. Verkaufsende. Auch die Zeiten sind geregelt und man hat diese Zeiten auch da zu sein. Auch in Dippoldiswalde steht dies alles in der Satzung für Wochenmärkte. Dies wird aber nicht durchgesetzt und schon gar nicht eingehalten.  Man beachtet dabei, welche Unternehmen  es sind,  die bis zum Marktschluß noch da sind? Ganze 2 Stück und das auch noch einheimische Firmen. Die halten sich an die Marktordnung. Warum ?
Warum wird unser Wochenmarkt  so stiefmütterlich behandelt? Warum kommen nicht andere Firmen zu uns auf den Markt? Ein Grund ist, dieser Missstand. Keine Einhaltung der Marktordnung. Es interessiert gar keinem, was auf den Markt passiert. Mittlerweile ist es 12 Uhr und das anfangs erwähnte Unternehmen ist mit dem Abbau fertig und schon in Richtung Heimat unterwegs. Dabei geht der Markt bis 17 Uhr.
Wer sich nicht an die Marktordnung hält, braucht nicht wieder zu kommen! Punkt aus. Wer auf diesen Markt angewiesen ist, wird sich daran halten.

Wie sollte man eine Stadtverwaltung ernst nehmen, wenn sie selber Gesetze missachtet? Auch das Ordnungsamt geht mit einer schönen Regelmäßigkeit, bei Parksündern auf Knöllchenjagd. Ist ja auch einfacher. Man muss nur abkassieren.  Ist das Fair? Auf der einen Seite drückt man Ordnung und Sicherheit durch und auf der anderen Seite, hält man sich selber nicht daran. Stellt sich jetzt die Frage:  Warum wird ein nicht heimisches Unternehmen bevorzugt? Ist das so von der Stadtverwaltung gewollt? Dann könnte man meinen, es ist Vorteilsnahme im Amt!

Dienstag, 9. Juni 2015

Lesenswert: Ein Artikel aus der Zeit mit dem Titel Der Junge der im Krieg war von Jana Simon

Ein Bericht aus dem Verlag Zeit und Magazin Über den  Islamischen Staat, Koran, Religion,  Vergangenheit und Zukunft eines jungen Mannes der  hier aufgewachsen ist. Über Ängste der Eltern, Geschwister und Freunde während seiner Reise ins verderben, die vielleicht  aus Unwissenheit und Abendteuerlust entstanden ist. Auf alle Fälle ist das Ende, erst einmal gut ausgegangen. Man sollte auch bedenken, das es jeden treffen kann. Auch ich habe meine Meinung dazu, aber nach diesem Artikel bin ich hin und her gerissen. Aber auch hier muss man sagen: Journalismus sollte ehrlich sein und da ist auch hier wieder einiges Unklar, was sich in den Kommentaren wieder spiegelt.

Meiner Meinung nach ist es genau dieser Fehler, den die Median machen, um sich seine eigene Meinung bilden zu können. Unehrlich und Falsch. Da braucht man sich nicht wundern, wenn manche auf Abwegen geraten. Was ist aus den Beruf ehrlicher Journalist geworden? Der letzte Satz geht an alle Journalisten.
Zum Artikel

Montag, 8. Juni 2015

Diese Antwort gefällt mir nicht, aber ehrlicher Weise gehört sie hier rein!

Ich hatte beim Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Geschäftsbereich 3 - Bau und Umwelt
Abteilung Bau,Referat Denkmalschutz, nachgefragt. Warum dieses Haus nicht unter Denkmal steht und ob man es noch unter diesem nachträglich stellen kann. Dies kam als Antwort, was mir natürlich nicht gefallen hat. Aber man sollte diese Information auch ehrlicherweise sagen.

Sehr geehrter Herr Gloess,

vielen Dank für Ihre Mail.
In Beantwortung dieser teilen wir Ihnen mit, dass für die Kulturdenkmalerfassung nicht die Denkmalschutzbehörde im Landratsamt des Landkreises zuständig ist sondern das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen in Dresden. Da wir bereits von anderen Bürgern aus Dippoldiswalde Anfragen zu dem Objekt hatten haben wir dies zum Anlass genommen und um  Überprüfung des Gebäudes im Landesamt für Denkmalpflege gebeten.
Im Rahmen dieser Überprüfung wurde festgestellt, dass das Gebäude einen erheblichen Veränderungsgrad hat (vorgebaute neue Giebelseite im Schweizer Stil und massiver Ersatz großer Teiles des  ursprünglichen Baus aus dem 17 Jh.) und es sich nicht um ein Kulturdenkmal handelt.
Eine heimatkundliche Relevanz wie von Ihnen erwähnt ist sicher gegeben, dafür wäre aber das Museum der richtige Ansprechpartner.
Leider ist eine andere Entscheidung seitens der Denkmalbehörden nicht möglich, da es bei der Beurteilung ob Denkmal oder nicht um die Prüfung und Beurteilung der Denkmaleigenschaft (Denkmalfähigkeit und –würdigkeit) geht und insoweit kein Ermessen besteht.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Freundliche Grüße

Simone Seipelt
Referatsleiterin



Freitag, 5. Juni 2015

Dippser Veralberungstaktik - Zweiter Teil


Am Mittwoch stand wieder mal ein  nachdenkenswerter Beitrag zu Lips Tulian Haus in der SZ. Das Haus soll ja nun doch abgerissen werden. Was mich Aufregt: Hier reden „Fachkräfte“ die keine sind?  Beurteilen den einzigen richtigen Schritt, mit dem Abriss des Hauses. Der bauliche Zustand wäre so katastrophal, dass es sich nicht lohnt, dieses Haus, was ca. 300 Jahre alte Geschichte beinhaltet, instand zu setzten.
 Ich habe die Möglichkeit  gehabt, dieses Haus auch von hinten zu sehen. Dabei ist mir nicht ein Riss aufgefallen, was den Eindruck von Baufälligkeit bestätigen würde. Es passt nur einfach nicht mehr in die heutige moderne Bauweise.

Wem das Haus gehört ist ja nun mal ein offenes Geheimnis. Wenn man dann noch die Strukturen von Dipps kennt, weiß man, wer  mit wem, hier alles verbandelt ist.  Was aber dabei rauskommt, sehen wir z.B. was aus dem Busbahnhof geworden ist.  Ich gebe auch zu bedenken, da der Besitzer ein Geschäftsmann ist, einem Shitstorm  der Dippser, nicht überstehen würde. Vielleicht  kann ja Herr Schlechter den Besitzer noch umstimmen. Wünschenswert wäre es ja.


Es ist nun mal ein Teil Dippser Geschichte. Es gehört  zu Dipps, wie die Kirche oder das Schloß. Vielleicht gibt es andere Wege und Mittel dieses Haus zu erhalten. Rückkauf /Spenden oder Gemeinnützigkeit.